Unter einem Carportdach, hinter meinem Anhängerparkplatz steht ein Kleiderständer.

Da ist eine Jacke auf den Boden gefallen und als ich gegen den Frühling aufräumen wollte,
hatte sich da ein grosser Igel unter diese Jacke verkrochen und offensichtlich tief geschlafen. Dieser Eindruck mündete in die Idee, eine etwas komfortablere und ungestörtere Situation für Seinesgleichen in entsprechenden Notlagen zu schaffen.

Warum nicht zwei Ideen in einem sowieso geplanten Projekt umsetzen?!!

 

Hochbeet mit Sims und eingebauter Igelhöhle:

 

Sämtliches Akazienholz aus dem Wald von BS / BL und unbehandelt! Stämme zu Brettern gesägt von Ruderer Sägerei in Kaiseraugst.

Die Igelhöhle ist ca. 40cm lang wie breit und 25cm hoch. Der Höhleneingang erfolgt über einen angebauten Holztunnel. Tunnel und Höhle sind 5cm stark unterlegt mit einer drainierenden Schicht Bims (Ameisen und Kellerasseln mögen das nicht so!). Eine feste Platte aus Steinzeug, darauf ein gefaltetes Filterflies. 3 Viertel der Höhle, lose gefüllt mit zerschnittenen Zeitungsstreifen. Die Aussenwände der Höhle wieder eingepackt mit Bims. Abgedeckt mit Akazienbrettern. Höhle und Innenwände des Hochbeetes eingepackt mit Drain-Flies-Matte (Baumaterial Späth Muttenz). Danach erfolgt der Einbau der Kulturerde (Hier Terra Preta) wie üblich und fertig ist das Hochbeet und die ganzjährig trockene, von Erde isolierte Igelhöhle.

Ein Vier Jahreszeiten Hochbeet sozusagen. Die Kinder sind jetzt schon aus dem Häuschen und wenn sie könnten, würden sie noch vor dem Igel einziehen...

Der Eingangstunnel kann mit einem Handgriff ohne Werkzeug entfernt werden, damit die Höhle gegen den Mai hin unterhalten werden kann. Der Tunnel und ein daneben (dann) gepflanztes Gras, schützen die Höhle und deren Eingangstor vor heftigem Wetter und Lichteinfall.

Der Standort des Hochbeetes an einer Gartenmauer wird im Winter kaum besonnt.
Entsprechend weniger Temperaturschwankungen und ungestörtere Schlafruhe.