Gotthardstrasse, Basel

Vorher:

Eigentlich hübscher Vorgarten. Aber die Säuleneibe verdunkelt leider das Stubenfenster.
Die Steinmagnolie (Gartenmitte), ist fast der einzige Jahreshöhepunkt. Die restliche Bepflanzung einfaches 'grün'. Der japanische Ahorn überwuchert den Haupteingang.

Während:  
Der ausgeräumte Garten zieht den Blick auf die schiefe Eingangstreppe, welche mitsamt dem linken Randelement, gute 4 cm nach links unten abgesackt ist. Mit Keramik, wurde zwischenzeitlich mal eine (Schräge!) Renovation versucht...gut und was jetzt?

Die herzlichen Kunden, lassen sich auf einen Gestaltungsversuch ein. Wir wollen die Treppensubstanz entlang einem neuen Bild umbauen, ohne sie ganz abzubauen.

Die fadengerade Verbindung zwischen Trottoir und Haustüre, wird mit einem Links-schwung und einer neuen Rabatte rechterhand energetisch optimiert (Skizze unten).

Gezeichnet, besprochen und was nötig abgerissen, aufgebrochen (Linker Treppenbogen samt Keramik). Teilaufbruch der Monobetonplatte (Spitzen,spitzen, 1200 kg puhhu!)  und Abriss eines Teilstücks der linken Gartenmauer. Neue Kofferung links, der untersten Treppenstufe und versetzt angebaute Kofferung des Eingangsweges.

Verklebte Stirnseiten (Gneisplatten, Naturstein).

Beton-Überzug der Stufen...

Provisorisch auf  den Überzug ausgelegt...die zugeschnittenen Auftritte.

Alle Auftritte abschliessend verklebt. Rundungen und stirnseitige Schnitte aufgeraut.

Weiterführung des Eingangsweges...

Der Eingangsweg ist verlegt, Juhuu!...es fehlt noch die Verfugung. Auch für die spätere, autonome Bewässerung, ist der wasserführende Schlauch bereits im Bauwerk integriert.

Sodeli...solide verfugt (Gar nicht so einfach, wenn auf den Platten an der Sonne glatt Spiegeleier gebraten werden könnten!) und Steinimprägnierungsschutz ist auch aufgetragen... Gebaut und fertig. Jetzt geht es endlich über in die Bepflanzung und Gestaltung der organischen Bereiche. Ich freu mich wie ein Kind!

Alle  Gartenteile sind jetzt mit Landerde neu modelliert. Ein 500kg schwerer, ausgebohrter Kalkstein dient als Wechselflorrefugium und ermöglicht natürliche Übergänge für den unterschiedlich hohen Geländeverlauf. Die heimischen Eiben nehmen den Schwung des Eingangs mit, bringen ganzjährige Ruhe und werden die später davor gepflanzten Blumenstauden und deren Blütenfarben durch ihren dunkelgrünen Hintergrund betonen.

Tropfbewässerung, Bepflanzung und Mulch sind eingearbeitet. Die Spiraleibe, na ja, ist noch nicht (Von allen Seiten) so wie gewünscht, aber solche Ziele kann man auch nicht immer in einem Schritt (Schnitt) erreichen. Ich freue mich zusammen mit den Auftraggebern über den neuen Vorgarten und auf die mannigfaltige Blumenpracht, die sich nun Jahr für Jahr, entlang der Witterungsbedingungen entwickeln wird.

Fortsetzung folgt....

Hirzbrunnenstrasse, Basel

Vorher:

Der  alte Vorgarten ''versinkt' hinter der verblendeten Betonmauer. Abstellplatz für Fahrräder etc. suboptimal. Die Bepflanzung etwas dürftig und farblos. Das geschmiedete Tor mehr hinderlich. Die Wegführung zum Haupteingang Haus / Trottoir  ist energetisch betrachtet - zu direkt, weil fadengerade. Die Eingangstreppe baulich verschüttet (Nur noch eineinhalb Stufen). Der Birkenfuss wird vom Eingangsweg bedrängt.

Alte Mauern und Fundamente ausgeräumt...

Während:

Wegführung nach rechts versetzt. Eingangsöffnung auf 1.5 m verbreitert. Kein physisches Tor mehr vorgesehen. Der Fussraum der Birke grosszügiger.

Anstelle alter Gartenmauer:   Neu Hochbeete (48 cm) mit Granit 'Ibero Claro' (Von Fontarocca/Liestal).

Alle Mauerkanten und gesamtes Fugenbild mit Setzer und Bossierhammer bearbeitet.

Die ursprüngliche Eingangstreppe ist wieder dreistufig sichtbar/begehbar und wie der ursprüngliche Granit-Fassadenfuss aufgewertet.

Die Occasions-Granitplatten, sind im Nassschnitt-Verfahren mit einer biegsamen Welle von 'Suhner',  auf Sickerbeton verlegt. Die Plattenfugen (Hier noch offen) werden noch sickerungsfähig, aber stabil verfüllt.

Alle Occasion-Platten hochdruckgereinigt und versiegelt / sickerungsfähig verfugt.

Die an den Platzrändern, reine Kies-Fuge (15cm tief bis Erdkontakt) entlang Mauerfuss, erlaubt eine gezielte Fugen-Bepflanzung einzelner Abschnitte. Erhöht die Atmungsaktivität und Entwässerungskapazität des Platzes.

Die Mauer-Einfassung der Birke, steigt von Anfangs 48cm mit rundem Schwung auf 1,2m.

Die linke Seite vor dem Haupteingang ist jetzt geschützter Raum. Intimität und offene Gestaltung fließen ineinander/miteinander.

Die Mauer-Ecken jetzt abgerundet und bossiert

Die Hochbeete befüllt mit Schweizer Schwarzerde (Terra Pretta), erste Pflänzchen und auch das Velohäuschen steht schon...

: "Anpflanzt ist!"...auch die Blumenzwiebeln(!) und ich kann es manchmal kaum erwarten, dass die immergrünen Gehölze und Polsterpflänzchen Mauerfuss und Mauersims einnehmen. Aber Gemach! Der nächste Frühling kommt bestimmt!

é Voila!!!