Ältere, freiwachsende Eiben (Taxus baccata), nicht nur in städtischen Gärten, nehmen sich in der Wahrnehmung so mancher Gartenliebhaber, aber auch Passanten, zu viel Raum und Licht. Anstatt grünes Leben empfinden die Menschen schwarzes Dunkel.

 

Den entsprechenden Beseitigungsbegehren versuche ich - dem inneren Potential der jeweiligen Eibe folgend - mit einer lichteren, bejahenden Formensprache zu begegnen.

 

Wir reden schon seit Jahren und reden und reden...

Mit dieser Eibe werde ich noch so manch interessante
Erkenntnisse teilen!

...erst nach 2-3 Vegetationsperioden, bilden solche Eingriffe

langsam den gesuchten Dialog wieder! In dem  jährlich

2-3 maligen Gesprächsverlauf, weicht allmählich die anfänglich
herantastende Herausforderung, einer entspannteren Auffrischung,

gelebter  Arbeits-Beziehung zwischen Mensch und Baum,
Oben und Unten, Innen und Aussen.

Nach 4 Schnitten; Noch ist alles ganz durchlässig...

Von Vorne oder Hinten betrachtet ergibt sich ein ganz anderer Eindruck...

Im Inneren dieser Eibe sind verborgene Räume. Treffpunkt kleiner Vögel, für
einen entspannten Schwatz, einen Insektensnack, Witterungsschutz...

Diese Eibe hat früher schon beinah das obere Fenster überwachsen. Heute macht sie es sich in sich selber ruhend gemütlich,  hält Innenschau und ermöglicht ungestörten Ausblick aus allen Fenstern.